CAD-CAM Verfahren in der zahnärztlichen Prothetik
Bis vor gar nicht langer Zeit musste im Rahmen der Fertigung, beispielsweise von einer Krone, zunächst ein Abdruck des defekten Zahnes angefertigt werden. Anschließend wurde der Defekt provisorisch repariert und erst bei einem weiteren Termin wurde dann die eigentliche vom Zahntechniker inzwischen gefertigte Krone anstelle des Provisoriums eingesetzt.
Nun gibt es unter dem Namen CAD-CAM ein Herstellungsverfahren für festsitzenden Zahnersatz.
Ursprünglich stammt der Begriff CAD-CAM aus dem technischen Maschinenbau und bedeutet ausgeschrieben Computer Aided Design – Computer Aided Manufacturing und beschreibt ein Verfahren, bei dem im ersten Schritt ein Werkstück am Computer-Bildschirm dreidimensional geplant und im zweiten durch eine computergesteuerte Werkzeugmaschine hergestellt wird.
Die eigentliche Idee dieses Verfahrens bestand in der Rationalisierung der Fertigung von Massenprodukten. Im dentalen Bereich bietet sie die Möglichkeit, innerhalb von einem Termin ohne der Zwischenlösung eines Provisoriums direkt die Krone einzusetzen.